Passage

Die Passage auch Spanischer Tritt genannt:

Passage 600
PRE Hengst Tornado in seinen ersten Passagen 2012

Jeder Übergang von der Piaffe in die Passage verlangt vom Pferd sehr viel Kraft und Geschicklichkeit. Mit Hilfe der Schubkraft muss es das ganze auf die Hinterbeine verlagerte Gewicht wieder in Bewegung setzten. Passage wird definiert als "eine erhabene Trabbewegung mit geringem Raumgriff und einem deutlichen Moment der freien Schwebe".

Schwebephase Passage600
Friese Arnold in der Schwebephase - alle vier Hufe sind abgehoben und der Bauch- und Rückenmuskel angespannt

Die diagonalen Beinpaare halten die Schwebephase länger aus, wodurch der erhabene Eindruck entsteht. Die Unterarme werden wie bei der Piaffe, bis zur Waagerechten angehoben. Die Hinterbeine federn die Last taktmäßig, fleißig und gerade nach vorwärts-aufwärts ab, die gesenkte Hinterhand mit deutlich herangeschlossenen Hinterbeinen entwickelt ein Höchstmaß an Tragkraft und Schubkraft.

Passage Arnold600
Friese Arnold (schweres Kaliber) in der Passage 2006 - Unterarm fast waagerecht

In der Passage wird der höchste Grad der Versammlung und der Kadenz im Trab erreicht. Es ist gefühlsmäßig ein Höhepunkt im Reiterleben, wenn Reiter und Pferd in dieser Lektion miteinander verschmelzen. Man spürt jede Muskelbewegung und ist eins mit dem Pferd.

 

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.